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Donnerstag, 20. Juni 2019

Bus Detail ThumbVorzeige-Kooperation von Gemeinde Zwischenwasser, Bürgern und Unternehmen spart Geld und ist gut für die Umwelt

Zwischenwasser, 15. Dezember 2016 – Die e5-Gemeinde Zwischenwasser hat für den Transport der 21 Schul- und Kindergartenkinder aus Suldis nach Batschuns einen Elektrobus angekauft, der mit Sonnenenergie fährt. Am Steuer sitzen die Eltern. Elf Firmen aus Vorderland-Gemeinden haben das Projekt unterstützt. Jährlich werden 12.000 Euro, 1.200 Tonnen CO2 und 9.000 Pkw-Kilometer eingespart.

Bislang wurden die 21 Kindergarten- und Schulkinder aus dem kleinen Weiler Suldis allmorgendlich mit einem Taxiunternehmen in den knapp zwei Kilometer entfernten Ortsteil Batschuns gebracht. Mit dem Ankauf eines Elektrobusses durch die Gemeinde Zwischenwasser und die Eigeninitiative der Eltern werden nun jährlich 12.000 Euro Steuergeld, 1.200 Tonnen CO2 und 9.000 Pkw-Kilometer eingespart. Elf Firmen aus Vorderland-Gemeinden haben Sach- und Geldleistungen im Wert von 25.000 Euro eingebracht. So konnte auch ein Carport mit Photovoltaikanlage als Haltestelle des „Sunnabüs’les“ errichtet werden.

Klimaschutz als Impulsgeber
Zwischenwasser ist beim e5-Programm für energieeffiziente Gemeinden die Nummer 1 in Österreich und die Nummer 3 in Europa. So entstand auch die Idee für das Sunnabüs’le im Energieteam. Die Anschaffung des siebensitzigen Kleinbusses hat die Gemeindevertretung vor der Sommerpause beschlossen. Neun Mütter sorgen seit Beginn des Schuljahres für die Beförderung der Kinder. Die Energie für den Betrieb liefert die Sonne über die Photovoltaikanlage auf dem eigens errichteten Carport. Das Design trägt die Handschrift der Kinder: sie haben sich selbst gezeichnet und die kleinen Kunstwerke zieren das Gefährt. Am Wochenende und in den Ferien steht der Bus für Carsharing den Bürgern zur Verfügung.

Public-private-Partnership auf Vorarlberger Art
Das Besondere am Projekt ist die gelungene und unkomplizierte Zusammenarbeit von öffentlicher Hand, Bürgern und Privatunternehmen. Hansesun Austria-Marketingleiter Andreas Müller sponserte die Photovoltaik-Anlage und das Material für den Carport. Er freut sich: „Die Sonne befördert unseren Nachwuchs. Das ist an Strahlkraft kaum zu überbieten!“ BaggerHannes führte die Erdarbeiten durch. Das Material stammt aus dem Steinbruch Keckeis. Holzbau Nesensohn hat die Nachbarschaft bei der Errichtung des Carports angeleitet. Weitere sieben Unternehmen aus Vorderland-Gemeinden unterstützen das Projekt. „Durch die Zusammenarbeit von Bürgerinnen und Bürgern, Verwaltung und Unternehmen wurde eine Lösung gefunden, von der alle profitieren: Kinder, Eltern, das Gemeindebudget und nicht zuletzt die Umwelt“, zeigt sich Bürgermeister Kilian Tschabrun zufrieden.

Infos:  www.zwischenwasser.at

 

Downloads:

PA Zwischenwasser Sunnabues'le PA Zwischenwasser Sunnabues'le (24 kB)

 

Zeichnungen Zeichnungen.jpg (2 MB)
Am „Sunnabüs’le“ haben sich die Kinder selbst verewigt.

Kinder+Bus Kinder+Bus (2 MB)
Das „Sunnabüs’le“ holt die Kinder aus Suldis von Kindergarten und Schule ab.

 Carport+Bus+Kinder Carport+Bus+Kinder (1 MB)
Kinder und Bürgermeister bei der „Endstation“ in Suldis.

Copyright: Gemeinde Zwischenwasser/Helmut Welte. Abdruck honorarfrei, Angabe des Bildnachweises ist Voraussetzung.

 

Fact-Box „Sunnabüs’le“:

  • CO2-Reduktion: 1.200 Tonnen/Jahr
  • Treibstoff-Ersparnis: 600 Liter/Jahr
  • eingesparte private Pkw-Fahrten: 9.000 km/Jahr
  • Projektkosten: 34.000 € (E-Bus)
  • Budgeteinsparung: 12.000 €/Jahr

Unterstützer:

 

Rückfragehinweis für die Redaktionen:
Gemeinde Zwischenwasser, Bürgermeister Kilian Tschabrun, Telefon +43 5522 4915 0, Mail kilian.tschabrun@zwischenwasser.at
Pzwei. Pressearbeit, Werner Sommer, Telefon +43 699 10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

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