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Donnerstag, 21. Februar 2019

e5 thumb2Vier Gemeinden heuer erstmals in Sachen Energieeffizienz zertifiziert – Hard und Nenzing mit vier „e“ ausgezeichnet

Dornbirn, 3. November 2016 – Das e5-Landesprogramm für energieeffiziente Gemeinden wächst stetig. Fast 80 Prozent der Vorarlbergerinnen und Vorarlberger leben inzwischen in einer der 45 e5-Gemeinden, die sich besonders für Energieeffizienz und Klimaschutz engagieren. Der beste Neueinstieg gelang der Marktgemeinde Hard, die am Donnerstagabend vier von fünf „e“ erreichte. Auch Kennelbach, Koblach und Sulzberg wurden heuer erstmals mit den begehrten „e“ ausgezeichnet. Nenzing und Schwarzach konnten ihre guten Ergebnisse halten. 

Vier von fünf Vorarlbergerinnen und Vorarlbergern leben in einer der 45 Kommunen, die sich am e5-Programm für energieeffiziente Gemeinden beteiligen – eine Dichte, die es sonst nirgendwo in Europa gibt. Die Zahl ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen: Vor fünf Jahren gab es in Vorarlberg erst 33 e5-Gemeinden. Und in 18 Jahren ist noch keine aus dem Programm ausgestiegen.

Alle vier Jahre müssen sich die e5-Gemeinden einer Zertifizierung durch eine unabhängige Kommission stellen. Diese bewertet die gesetzten Maßnahmen anhand eines umfassenden Kriterienkatalogs. Als Auszeichnung gibt es zwischen einem und maximal fünf „e“ – ähnlich den Sternen in der Hotellerie. Diese „e“ wurden am Donnerstagabend von den Landesräten Erich Schwärzler und Johannes Rauch überreicht.

Hervorragende Neueinsteiger
Vier Gemeinden unterzogen sich in diesem Jahr erstmals der Zertifizierung. Hard erreichte als bester Neueinsteiger gleich auf Anhieb vier „e“. Die Hofsteiggemeinde punktete nicht zuletzt mit ihrer Radinfrastruktur, einem Projekt zur innovativen Wegebeleuchtung und dem SmartCity-Projekt „In der Wirke“.

Sulzberg und Koblach erzielten jeweils drei „e“. Die Jury hob für Sulzberg unter anderem die Reaktivierung der alten „Kirchwege“ hervor, die das Zufußgehen attraktiver machen. Zu den Vorzeigeprojekten von Koblach gehört eine Photovaltaikanlage am Gemeindezentrum, die durch Crowdfunding finanziert wurde. Kennelbach startete mit zwei „e“ ebenfalls gut ins e5-Programm. Dort werden unter anderem 100 Prozent der kommunalen Bauten mit Ökostrom versorgt.

Zwei Re-Zertifizierungen
Erfolgreich re-zertifiziert wurden in diesem Jahr Nenzing und Schwarzach. Beide konnten ihre gute Wertung von vier beziehungsweise drei „e“ halten. Beide Gemeinden haben eine Reihe bemerkenswerter Projekte umgesetzt: In Nenzing etwa werden alle kommunalen Gebäude über Fernwärme versorgt – und das mit 100 Prozent selbst erzeugter Erneuerbarer Energie. Schwarzach unterzog sich erfolgreich dem „Bicycle Policy Audit“ und setzt viele Maßnahmen, um das Fahrradfahren attraktiver zu machen.

e5-Programmleiter Karl-Heinz Kaspar vom Energieinstitut Vorarlberg freut sich über die hervorragenden Ergebnisse der diesjährigen Zertifizierung: „Die Messlatte liegt hoch, unsere Kriterien werden laufend angepasst.“ Selbst um das Ergebnis bei der Re-Zertifizierung zu halten, müssen die Gemeinden ständig neue Maßnahmen setzen: „Beim e5-Programm kann man sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen.“

Der Obmann des Energieinstitut Vorarlberg, Umwelt-Landesrat Erich Schwärzler lobte bei der diesjährigen Auszeichnung das Engagement der e5-Gemeinden: „Ihre Leistungen sind einzigartig in Europa. Schritt für Schritt bringen sie uns der Energieautonomie des Landes näher.“ Landesrat Johannes Rauch, verantwortlich für Klimaschutz und Mobilität, hob den Einsatz der e5-Teams mit über 400 haupt- und ehrenamtlichen Mitgliedern hervor: „Sie haben in den vergangenen Jahren hunderte Projekte umgesetzt und leisten Hervorragendes für Energieeffizienz und Klimaschutz.“

Information: www.energieinstitut.at

 

Factbox:
e5-Zertifizierung 2016

Gemeinde bisher neu Prozentpunkte*
Hard --- eeee 65%
Nenzing eeee eeee 63%
Sulzberg --- eee 60%
Schwarzach eee eee 53%
Koblach --- eee 52%
Kennelbach --- ee 47%

*Der durchschnittliche Umsetzungsgrad der sechs Wertungskategorien (Entwicklungs- und Raumplanung, Gebäude & Anlagen, interne Organisation, Kommunikation & Kooperation, Mobilität, Ver- & Entsorgung) in Prozent wird vereinfacht mit der „e“-Wertung dargestellt (von „e“ = 25 % bis „eeeee“ = 75 %)

 

Downloads:

PA e5-Auszeichnung_2016 PA e5-Auszeichnung_2016 (118 kB)

 e5_2016_Hard_Projekt e5_2016_Hard_Projekt.jpg (737 kB)

Hard punktete mit seiner Radinfrastruktur: Bürgermeister Harald Köhlmeier (zweiter von links) mit seinem Team auf der Radbrücke über die Bregenzer Ach.

 e5_2016_Sulzberg_Projekt e5_2016_Sulzberg_Projekt.jpg (424 kB)

Alte „Kirchwege“ wurden in Sulzberg reaktiviert und ein Konzept erstellt, das Zufußgehen attraktiv macht.

 e5_2016_Koblach_Projekt1 e5_2016_Koblach_Projekt1.jpg (1 MB)

Mit „Sunnastrom z‘Koblach“ wurde am Gemeindezentrum eine Photovaltaikanlage durch Crowdfunding der Bevölkerung verwirklicht.

 e5_2016_Kennelbach_Projekt e5_2016_Kennelbach_Projekt.jpg (490 kB)

Bürgermeister Hans Bertsch (rechts) lässt in Kennelbach 100 Prozent der kommunalen Bauten mit Ökostrom versorgen.

 e5_2016_Nenzing_Projekt1 e5_2016_Nenzing_Projekt1.jpg (620 kB)

Das Fernwärmenetz Nenzing versorgt alle kommunalen Gebäude  mit 100% erneuerbare Wärme aus selbst erzeugtem Ökostrom.

 e5_2016_Schwarzach_Projekt e5_2016_Schwarzach_Projekt.jpg (568 kB)

In Schwarzach steht die Sensibilisierung des Nachwuchses hoch im Kurs: Thomas Schierle & Co. sind hier aktiv.

 e5_2016_e e5_2016_e (1005 kB)

Begehrte Trophäe: Vorarlbergs Gemeinden haben bisher 125 „e“ eingeheimst.

Copyright: Energieinstitut Vorarlberg / Fotograf: Markus Gmeiner. Abdruck honorarfrei zur Berichterstattung über das e5-Programm für energieeffiziente Gemeinden. Angabe des Bildnachweises ist Voraussetzung.

Fotos vom e5-Event (Fotograf: Darko Todorovic) werden ab ca. 21 Uhr zum Download bereitgestellt: https://download.pzwei.at/e5-event_2016.zip 

 

Rückfragehinweis für die Redaktionen:
Karl-Heinz Kaspar, Energieinstitut Vorarlberg, Telefon 0043/5572/31202-99,
Mail karl-heinz.kaspar@energieinstitut.at
Werner Sommer, Pzwei. Pressearbeit, Telefon 0043/699/10254817, 
Mail werner.sommer@pzwei.at 

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