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Montag, 23. September 2019

~autothumb.seniorenresidenz_martinsbrunnen.jpg.1190293062.jpegVortrag am 1. Oktober: Experte Erich Schützendorf nähert sich der Demenz auf neue Weise

Dornbirn, 22. September 2008 - Provokativ, humorvoll und mit dem nötigen Ernst nähert sich Erich Schützendorf dem Thema Demenz. Am 1. Oktober hält der deutsche Diplom-Pädagoge und Lehrbeauftragte für Altenbildung und -arbeit an der Hochschule Niederrhein einen Vortrag in Vorarlberg. Die Veranstaltung im Reichshofsaal in Lustenau ist eine Kooperation zwischen der Senioren Residenz Martinsbrunnen und den beiden Seniorenhäusern Hasenfeld und Schützengarten.

Eine der bedeutendsten Erkrankungen im Alter ist die Demenz. Mehr als 20 Prozent der über 80-Jährigen leiden an Demenz. Dennoch ist das Wissen über die Krankheit an sich und den Umgang mit den Betroffenen in der Bevölkerung gering. „Menschen mit Altersdemenz verstecken unbewusst Gegenstände, spielen mit dem Essen, ziehen sich nicht so an, wie es sich gehörte, obwohl sie es könnten: Kurz, sie tun nicht das, was 'normale' Menschen erwarten und bringen diese damit manchmal an ihre Grenzen", beschreibt Philipp Graninger, Leiter der Senioren Residenz Martinsbrunnen in Dornbirn.

Eine Unterstützung im Umgang mit diesen Menschen sieht Graninger in den Büchern von Erich Schützendorf. In Kooperation mit den Seniorenhäusern Hasenfeld und Schützengarten hat er den deutschen Diplom-Pädagogen und Lehrbeauftragten für Altenbildung und -arbeit an der Hochschule Niederrhein deshalb zu einem Vortrag in Vorarlberg eingeladen.

Für ein Umdenken in der Altenpflege
Unter dem Titel „Wenn die Wurst zum Brillentuch wird" gibt Schützendorf am 1. Oktober 2008 im Reichshofsaal in Lustenau einen Einblick in seine Sichtweise der Altersdemenz. Schützendorf ist deutschlandweit als humorvoller, provokativer, aber auch einfühlsamer Redner zum Thema Altenarbeit und -pflege bekannt. Er ist Autor zahlreicher Bücher, darunter „In Ruhe verrückt werden dürfen - Für ein anderes Denken in der Altenpflege".

In seinem Vortrag in Lustenau gibt Schützendorf Einblick in die Veränderungen, die die Demenz bei den Betroffenen hervorruft, und deren Auswirkungen auf die Umgebung. In seinem Plädoyer für ein Umdenken in der Altenpflege zeigt er mit Einfühlungsvermögen neue Wege im Umgang mit dementen Menschen auf. Beginn der Veranstaltung ist um 19.30 Uhr.

Voneinander lernen
Die Senioren Residenz Martinsbrunnen pflegt bereits seit Jahren einen regen informellen Austausch mit den Seniorenhaus Hasenfeld in Lustenau. Erst im Frühjahr dieses Jahres haben die beiden Häuser gemeinsam mit dem Antoniushaus in Feldkirch begonnen, ihre Zusammenarbeit auch offiziell zu intensivieren. Nach einem ersten gemeinsamen Bewohnerausflug zum „Sunnahof Tufers" der Lebenshilfe Vorarlberg in Göfis, richtet sich das Augenmerk der Seniorenhäuser nun auf die pflegenden Angehörigen von Demenzkranken und professionellem Pflegepersonal.

Mit dem Vortrag von Erich Schützendorf wollen wir ein Bewusstsein für die Auswirkungen der Demenz schaffen und hoffen damit, Betroffene - seien es Mitarbeiter von Seniorenheimen oder pflegende Angehörige - zu unterstützen", bringt Philipp Graninger das Anliegen der drei Seniorenhäuser auf den Punkt und zeigt damit einmal mehr, dass eine gute Zusammenarbeit unabhängig vom Betreiber möglich ist.

Fact Box:
Vortrag: „Wenn die Wurst zum Brillentuch wird"

  • von Erich Schützendorf, Diplom-Pädagoge, Lehrbeauftragter für Altenbildung und -arbeit an der Hochschule Niederrhein

  • 1. Oktober 2008, 19.30 Uhr

  • Reichshofsaal Lustenau

  • Vortragslänge: 1,5 Stunden

  • Eintritt: 5 Euro, VVK Senioren Residenz Martinsbrunnen, Seniorenhaus Hasenfeld und Schützengarten

Downloads:


schuetzendorf_gedreht(2).jpg: Erich Schuetzendorf ist Autor zahlreicher Bücher zum Thema Altersdemenz. Copyright: Senioren Residenz Martinsbrunnen

Vortrag Demenz 08.jpg: Mehr als 20 Prozent der Bevölkerung über 80 Jahre leidet unter Altersdemenz.Copyright: Senioren Residenz Martinsbrunnen/Christian Kerber

Beide Bilder: Abdruck honorarfrei in Verbindung mit der Senioren Residenz Martinsbrunnen. Angabe des Bildhinweises ist Voraussetzung.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:
Senioren Residenz Martinsbrunnen, Philipp Graninger, Telefon +43 /664/8319800, Mail
philipp.graninger@humanocare.at
Pzwei.Pressearbeit, Alexandra Stockmeyer, Telefon +43/5574/44715-22, Mail alexandra.stockmeyer@pzwei.at

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