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Sonntag, 25. Juni 2017

Max Lang1Wir schreiben gerne. Wir reden aber auch gerne über das Schreiben. Alexandra Dittrich hat sich deshalb mit mit dem Bregenzer Autor und Texter Max Lang getroffen und sich mit ihm über das Schreiben und seine Inspirationsquellen unterhalten.

Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Durchs Lesen eigentlich. Ich habe mit 14 eine Hermann-Hesse-Phase gehabt, dann eine Thomas-Bernhard-Phase, dann eine Peter-Handke-Phase. Mittlerweile kommen diese Phasen zum Glück seltener, damals waren sie wichtig. Mit 15 oder so habe ich die ersten Geschichten geschrieben, kürzere und auch längere Erzählungen, mit 17 mein erstes Theaterstück, das zweite mit 18 ist dann im Kosmos aufgeführt worden. Es war stilistisch noch stark von Thomas Bernhard beeinflusst.

Was bedeutet Schreiben für dich? Ist es häufiger Mühsal oder Freude?
Schreiben ist eine wunderbare Sache. Bei mir fließen Arbeit und Leben ineinander. Wenn ich etwas erlebe, kann ich es später vielleicht in einer Geschichte verarbeiten. Beim Schreiben kann man etwas Wunderbares erschaffen, also wunderbar natürlich nur dann, wenn andere es auch wunderbar finden, die Bestätigung braucht man schon auch.

Hast du Schreibblockaden? Was brauchst du, damit „es gut läuft“?
Ich habe, seit ich in Bregenz wohne, also seit etwa vier Jahren, täglich geschrieben und dadurch viel Übung, die aber nicht Routine bedeutet, denn das wäre natürlich fatal. Gerade für den Stil und generell für das „Handwerkliche“ waren diese Jahre sehr wichtig. Manchmal brauche ich länger, bis sich etwas im Kopf ordnet, manchmal kommt es eher schnell. Aber Schreibblockaden habe ich, zum Glück, keine, weil ich keiner bin, der dasitzt und auf die göttliche Inspiration wartet.

Wer oder was ist dir Inspiration?
Beim Schreiben fallen mir immer wieder Menschen ein, denen ich begegnet bin, Situationen, Bilder. Also man häuft sich da kontinuierlich einen Schatz an Eindrücken an, aus dem man schöpfen kann und den es für die Fiktion braucht. Das gilt auch für die Werbetexte, von denen ich momentan hauptsächlich lebe.

Was schreibst du am liebsten?
Im Moment Theaterstücke, es sind vergangenes Jahr drei entstanden, davon sind mittlerweile zwei beim Drei Masken Verlag in München unter Vertrag, was mich sehr freut.

Wie ist das Leben als junger Autor in Österreich und Vorarlberg?
Ja, das ist sehr angenehm. Ich fahre oft nach Wien, merke dann aber, dass ich dort eigentlich nicht mehr arbeiten könnte, das geht in Vorarlberg besser, wegen der Ruhe, man ist nicht so abgelenkt, muss nicht fünf Ampeln überqueren, bis man was Grünes sieht. Ich mag Wien sehr gern und sehe es auch als meine zweite Heimat, was auch daher rührt, weil meine Mutter und meine beiden Großmütter aus der Hauptstadt kommen. Wien zum Urlaub machen und Bregenz zum Arbeiten ist eigentlich ideal für mich im Moment.

Über Max Lang:
Geboren 1986 in Bregenz. Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaft in Wien. 2003 erste Veröffentlichung einer Kurzgeschichte mit dem Titel „Olga“ in der Literaturzeitschrift des Vorarlberger Autorenverbands V13. Max Lang schreibt Theaterstücke und Prosa. Sein 2005 entstandenes Stück „Herbst und Winter“ wurde 2006 im Theater Kosmos in Bregenz uraufgeführt. 2012 erhielt Max Lang das Dramatikerstipendium der Stadt Wien für „Das Reich der Mitte“. Im Herbst 2016 spielte das Theater Kosmos sein Stück „The Parzival Company“. Der Autor arbeitet auch als Texter.

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