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Mittwoch, 16. Juni 2021

icon UBIT-Veranstaltungsreihe „bewandert" bringt Unternehmer und Berater in Bewegung

Feldkirch, 8. November 2012 – Geschäftsprozesse erfolgreich optimieren – das ist nur gemeinsam mit, und nicht gegen die betroffenen Mitarbeiter möglich. Das zog sich als roter Faden durch die Aussagen von Beratern und Teilnehmern der zweiten „bewandert"- Veranstaltung der Fachgruppe Unternehmensberatung und IT am Mittwoch in Götzis.

„Beim Reden kommen die Leut z'samm – und die Gedanken in Bewegung." So bringt der Obmann der Vorarlberger Fachgruppe Unternehmensberatung und IT, Christian Bickel, die Idee der Veranstaltungsreihe „bewandert" auf den Punkt. Thema der zweiten „bewandert"-Veranstaltung in Götzis: Geschäftsprozess-Optimierung. Klingt eher technisch, doch im Mittelpunkt der Gespräche stand meist der Mensch.

Mitarbeiter einbeziehen
„Früher bedeutete Prozessoptimierung beinhart Kosten sparen. Heute ist der Mensch ebenso wichtig wie der Prozess", betonte die Dornbirner Unternehmensberaterin Claudia Hinterauer, eine der vier bewandert-ThemenpatInnen. Sie schilderte den typischen Ablauf eines Projekts in neun Phasen, die sie jeweils den Bedürfnissen des Unternehmens anpasst. Wichtig sind ihr dabei unter anderem die Zusammenstellung des Projektteams und die rechtzeitige Information der Mitarbeiter: „Wir dürfen den Leuten nicht einfach das Ergebnis vor die Nase knallen."

„Die Mitarbeiter so früh wie möglich einbeziehen und transparent informieren", riet auch die Hörbranzer Unternehmensberaterin Sylvia Rickmann. Denn: „Sobald jemand das Wort Prozessoptimierung in den Mund nimmt, steht Veränderung im Raum. Das ist Verheißung und Bedrohung zugleich." Sie mahnte, die Mitarbeiter nicht zu überfordern: „Veränderung braucht Zeit." Nach Umstellungen müsse es deshalb immer auch eine „Gewöhnungsphase geben, in der erst mal Ruhe ist".

Abläufe sichtbar machen
Unternehmensberater Gebhard Moser stellt bestehende Geschäftsprozesse stets als Flussdiagramm dar, das er mit den Mitarbeitern erarbeitet – „denn das sind die wirklichen Experten im Unternehmen". Seine Erfahrung: Oft wird schon durch das Aufzeichnen eines Prozesses klar, wo die Verbesserungspotenziale liegen.

Mit Zertifizierungen setzte sich bewandert-Themenpate Alexander Kieslinger von x|vise innovative logistics in Dornbirn auseinander – und das durchaus kritisch. Zertifizierungen würden oft von Kunden verlangt und nur als Pflichtübung umgesetzt. „Man kann auch gut zertifiziert in Konkurs gehen", formulierte das einer der Teilnehmer, Kurt Hämmerle vom Energieinstitut Vorarlberg.

Zertifizierungen als Chance
Für Kieslinger machen Zertifizierungen Sinn, wenn sie das Unternehmen für ein bewusstes Hinterfragen der eigenen Abläufe nützt. Zudem werde oft nur der Status quo betrachtet: „Ich muss mich fragen, wie sich die Anforderungen verändern werden und wie die Prozesse dafür aussehen müssen." Das kann nur gemeinsam mit den Menschen im Unternehmen gelingen, ist der x|vise-Berater überzeugt: „Wir Berater dürfen wie eine Hebamme die Geburtshelfer sein."

Braucht es für die Geschäftsprozess-Optimierung überhaupt externe Berater? Ja, sagt Claudia Hinterauer mit voller Überzeugung: „Ein Externer ist nicht betriebsblind, darf blöde Fragen stellen – und er ist ausschließlich dem Auftraggeber verpflichtet."

 

Teilnehmerstimmen zu bewandert #2


icon Andreas Maier (251.47 kB)

„Mir ist noch einmal klar geworden, wie wichtig es ist, bei Prozessveränderungen die menschliche Komponente zu berücksichtigen. Es gilt genau zu schauen, ob die Menschen die Veränderung wirklich machen oder ob sie in ihr altes Schema zurückfallen, nachdem der Berater weitergezogen ist."
Andreas Maier, Baufritz, Erkheim im Allgäu

icon Thomas Spiegel (1.51 MB)

„Über ein Thema in Bewegung zu sprechen, das sonst im Konferenzraum abgehandelt wird, fand ich spannend. Für mich hat sich heute bestätigt, dass der Mensch im Mittelpunkt der Optimierung steht. Bei den Mitarbeitern liegt großes Potenzial, darauf müssen die Prozesse abgestimmt werden."
Thomas Spiegel, Architekturbüro Dietrich | Untertrifaller, Bregenz

icon Daniela Ender (1.92 MB)

„Man beachtet viel zu wenig, dass jeder Mensch Angst vor Veränderung hat. Wir haben diskutiert, was man tun kann, um die Angst zu nehmen und die Veränderung als Chance darzustellen. Das hat die Veranstaltung deutlich gemacht. Ich fand es interessant, ein solches Thema wirklich zu ‚bewandern'."
Daniela Ender, Feyco, St. Margrethen


icon Markus Dietrich (1.15 MB)

„Für mich war es fein, bei ‚bewandert' einen kompakten Überblick über das Thema zu kriegen. Mir ist bewusst geworden, wie wichtig es auch für kleine Unternehmen ist, Geschäftsprozesse zu strukturieren, richtig zu dokumentieren und erst dann wieder an die Weiterentwicklung zu gehen."
Markus Dietrich, Markenpositionierung, Hard

 

Downloads:

icon PA Nachbericht beWandert2 (40 kB)

icon bewandert2_Herbst 1 (1.9 MB)

icon bewandert2_Herbst 2 (1.38 MB)

icon bewandert2_Herbst 3 (1.73 MB)

bewandert2_Herbst 1.jpg bis bewandert2_Herbst 3.jpg: „Geschäftsprozesse erfolgreich optimieren" war das Thema der zweiten „bewandert"-Veranstaltung der Vorarlberger Fachgruppe Unternehmensberatung und IT.

Video-Download:icon bewandert_klein.mov (38.06 MB)
Die HD-Version des Videos übermitteln wir gerne auf Anfrage.
(Copyright: Bernhard Samson; Nutzung honorarfrei zur Berichterstattung über die Fachgruppe Unternehmensberatung und Informationstechnologie.)

Porträtfotos zu den Teilnehmerstimmen sind direkt oben in der Umfrage zum Download eingebettet.

(Copyright für alle Fotos: Marina Schedler, Abdruck honorarfrei zur Berichterstattung über die Fachgruppe Unternehmensberatung und Informationstechnologie. Angabe des Bildnachweises ist Voraussetzung.)

 

Rückfragehinweis für die Redaktionen:
Fachgruppe Unternehmensberatung & Informationstechnologie, Geschäftsführer Michael Moosbrugger, Telefon +43/5522/305-259, Mail moosbrugger.michael@wkv.at
Pzwei. Pressearbeit, Wolfgang Pendl, Telefon +43/699/10016399, Mail wolfgang.pendl@pzwei.at

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